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Ein Interview mit Sebastian Begert

Details
Damjan Marjanovic logo
Erstellt: 16. Januar 2026

Das Jahr 2025 war für die IT-Sicherheitsbranche erneut geprägt von zunehmender Komplexität, professioneller organisierter Cyberkriminalität und steigenden Anforderungen an Unternehmen jeder Grösse. Gemeinsam mit Sebastian Begert werfen wir einen Blick zurück auf die wichtigsten Entwicklungen, Herausforderungen und Erkenntnisse und getrauen uns gleichzeitig einen Ausblick auf das kommende Jahr zu machen.

Wie hat sich die IT-Sicherheit 2025 weiterentwickelt?

Es gab eine deutliche Zunahme von KI (künstlicher Intelligenz), welche auf beiden Seiten eingesetzt wird. Durch KI unterstützte Attacken hat sich die organisierte Kriminalität massiv professionalisiert. Mittlerweile sehen wir deutlich gezieltere Angriffe auf Firmen, aber nach wie vor auch breitgestreute Attacken auf Server, bei denen die Angreifer oftmals gar nicht wissen, welche Firma dahintersteht.

Sebi, was ärgert dich im IT-Security Umfeld?

Mich ärgert, dass es immer noch Firmen gibt, welche das Gefühl haben, sie seien ''zu klein'' um angegriffen zu werden. Zudem werden häufig sicherheitsrelevante Budgets zusammengestrichen, manchmal grundlegende Sicherheitsmassnahmen wie Multifaktor-Authentifizierung bei VPN-Zugriffen. Da frage ich mich wirklich, ob die Geschäftsleitung (oder der Verwaltungsrat) begriffen hat, dass sie für solche Entscheide auch verantwortlich gemacht werden können!

Weshalb genau ärgert dich das? Was sind die Konsequenzen?

Weil Firmen dadurch einfach angreifbar sind. Es ist vergleichbar mit einem Auto inkl. Vollkaskoversicherung, bei welchem weder Bremsen noch Sicherheitsgurte funktionieren. Die Konsequenz daraus ist klar: Ein erfolgreicher Angriff kann den Betrieb komplett lahmlegen, massive finanzielle Schäden verursachen und im schlimmsten Fall sogar die Existenz des Unternehmens gefährden.

2025 haben wir den Fortinet 'Swiss Partner of the Year SMB Deutschschweiz', sowie den Award als 'Bester Schweizer Kaspersky Partner' gewonnen. Was bedeuten diese Awards für die ascanius?

Diese Awards sind eine grosse Wertschätzung seitens der Hersteller. Sie zeigen, dass ascanius als verlässlicher technik- und sicherheitsaffiner Partner wahrgenommen wird. Für uns ist das eine Bestätigung und die Motivation, weiterhin diesen Weg zu gehen und unsere Mitarbeiter auszubilden.

Welche Herausforderungen hatten wir 2025 aus Security-Sicht im Fokus gehabt?

Im KMU-Umfeld hatten und haben wir mit dem Wegfall von SSL-VPN bei den kleinen FortiGate Firewalls Probleme. Wir haben festgestellt, dass ZTNA (Zero Trust Network Access) nur beschränkt KMU tauglich ist. Im Midsize und Enterprise Umfeld ist ZTNA sehr tauglich, um SSL-VPN abzulösen; Da waren die Herausforderungen primär die steigende Komplexität und somit beispielsweise der Aufwand für Mikrosegmentation.

Ausblick 2026; Was prognostizierst du für das kommende Jahr?

Weitere Zunahme von Angriffen begünstigt durch die zusätzliche geopolitischen Auseinandersetzungen, welche direkten Einfluss auf Cyberkriminalität, Spionage und staatlich unterstützte Angriffe haben.

Was werden deiner Meinung nach die häufigsten Ursachen für Cyberangriffe in der Schweiz sein?
Ransomware durch gezielte Phishing Attacken bleiben im sichtbarem Bereich nach wie vor die Nummer 1. Insbesondere auch, weil sich damit am schnellsten und am besten Geld verdienen lässt. Im weniger sichtbaren Bereich wird die Spionage und der Angriff auf kritische Infrastruktur weiter an Bedeutung gewinnen.

Wie können sich Schweizer Unternehmen konkret dagegen schützen?

Der erste Schritt ist, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, sowohl budgetär als auch strategisch. Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen müssen verstehen, was es bedeutet, eine Woche oder länger nicht arbeitsfähig zu sein und welche finanziellen Folgen das hat. Daraus sollte ein klarer, realistischer Plan entstehen, um die Cyber-Resilienz nachhaltig zu erhöhen. Leider sehen wir, dass entweder gar kein Plan existiert oder unkoordiniert Massnahmen umgesetzt werden. Häufig fehlt das notwendige Know-how auf Management-Ebene - hier braucht es Aufklärung und partnerschaftliche Beratung.

Danke dir Sebastian für die Zeit und den Einblick.

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